Maggi Würze

Julius Maggi erfand 1886 seine berühmte MAGGI Würze. Sie ist der Klassiker in den Küchen der Welt. In einem berühmten Kochbuch der damaligen Zeit hieß es: „ Es gibt nur eine Fertigkäufliche, die für die gute sparsame Küche in Frage kommt, die richtig angewendet den ursprünglichen Eigengeschmack der Speisen nicht deckt, sondern im Gegenteil hebt“. So ist es bis heute geblieben.
Maggi-Würze ist ein flüssiges Würzmittel aus biologisch aufgeschlossenem pflanzlichen Eiweiß. Neben den pflanzlichen Eiweißbausteinen aus Weizen besteht die Würze aus Wasser, Salz, Aroma, Glutamat und Hefeextrakt. Das Pflanzeneiweiß wird in einem Gärprozeß (vergleichbar mit dem Bierbrauen) besonders schonend in seine Bausteine – die Aminosäuren – aufgeschlossen. Dabei entsteht das charakteristische Aroma der Würze. Sie muss dann noch 3 bis 4 Monate reifen bevor sie in die berühmten braunen Glasflaschen abgefüllt wird.
Der Geruch und Geschmack der Maggi Würze ist dem des Liebstöckels sehr ähnlich, dieses wird im Volksmund deshalb auch Maggi Kraut genannt. In der Maggi Würze ist aber kein Liebstöckel enthalten.

Julius Maggi dachte sich auch die eigenwillige Form der Würzeflasche aus, sowie die gelb-roten Etiketten und ihre Schriftzüge. Bereits um diese Zeit betreibt er ein „Reclame- und Pressbüro“, als dessen Vorsteher 1886 bis 1887 kein Geringerer als der später zu Weltruhm aufgestiegene Dichter Frank Wedekind fungierte.





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