Julius Maggi


Michael Johannes Julius Maggi wurde am 9. Oktober 1846 in Frauenfeld in der Schweiz als fünftes von sechs Kindern geboren. In der Schweiz wird sein Name „MADSCHI“ ausgesprochen. Sein Vater stammte aus der Lombardei, die Mutter war eine Züricher Lehrertochter. Nach der Schulzeit absolvierte er eine kaufmännische Lehre in Basel und besuchte danach die Rekrutenschule.



Erste berufliche Erfolge erzielte er als stellvertretender Direktor eines schweizer Mühlenbetriebes in Budapest, als er gerade 21 Jahre alt war. Mit 23 Jahren übernahm er vom Vater, der inzwischen die Hammermühle in Kempttal gekauft hatte, den Betrieb, erwarb die Stadtmühle in Zürich und später eine Mühle in Schaffhausen.




Julius Maggi war ein schöpferischer, ruheloser Geist, der sich aber trotzdem sehr viel Zeit für sein Privatleben und seine Familie nahm. Er war zweimal verheiratet und hatte sechs Kinder: vier Töchter und zwei Söhne.
Maggi war neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. So war er einer der ersten Automobil- und Motorradbesitzer in seiner Gegend. Als er hörte, in Norwegen gäbe es Bretter, auf denen man über den Schnee gleiten könne, ließ er diese sofort für seine Kinder kommen. Er sammelte Uhren, Pfeifen und Fotoapparate. Er liebte Tiere und hielt manchmal eine ganze Menagerie davon.




Der „Kreuzstern“, den er selbst entwarf und 1894 als Schutzmarke für MAGGI-Produkte hinterlegen ließ, stellte seine persönliche Lebensdevise dar: “Durch das Kreuz zum Erfolg“.



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