Kräuter- & Warenkunde
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Safran |
| Blütennarben der Safranpflanze, ganz oder gemahlen, teuerstes Gewürz der Welt. Der Geschmack ist würzig und leicht süßbitter. Safran wird heute als gelbes Färbemittel, für Backwaren und viele asiatische Gerichte verwendet. Bekannt ist er auch für Paella (typisch spanisches Reisgericht). Weitere Verwendungs-möglichkeiten sind Saucen, Suppen, Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichte. Verwendung für Reis (Paella), Saucen, Färben von Gebäck, Fisch- u. Geflügelgerichte. |
Salbei |
| Blätter, frisch oder getrocknet. Die samtigen Blätter verströmen einen kräftigen Duft und sollten sparsam verwendet werden. Das wohl bekannteste Gericht mit Salbei ist die italienische Spezialität Saltimbocca - hauchdünne Kalbsschnitzerl mit Rohschinken und frischen Salbeiblättern belegt. Salbei wirkt entzündungs-hemmend und keimtötend, hilft bei Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen. Verwendung für Fisch- und Fleischgerichte, Leber, Lamm. |
Sauerampfer |
| Die Sauerampferblätter werden nur frisch verwendet, getrocknet verlieren sie den Geschmack. Sein Geschmack ist fein säuerlich, der sich gut mit Obers oder Butter verträgt - allerdings sollte nicht zu viel vom Sauerampfer verzehrt werden. Er ist durststillend und fiebersenkend, ist reich an Mineralstoffen und Vitamin C. Eignet sich sehr gut für Salate, Suppen, Saucen , Omelettes, Fisch, Fleisch und Geflügel. Verwendung für Suppe, Saucen, Salat. |
Schnittlauch |
| röhrenartige Blätter, frisch, tiefgefroren oder gefriergetrocknet. Schnittlauch ist neben Petersilie unser bekanntestes Küchenkraut. Er enthält viel Vitamin C und hat einen hohen Eisengehalt. Er kann sowohl frisch als auch in getrockneter Form verwendet werden. Der milde, zwiebelartige Schnittlauch Geschmack gehört zu grünen und gemischten Salaten aller Art, zu Saucen, Kräutertopfen, Omelettes, Suppen, aber auch zu Fisch. Verwendung für Suppen, Saucen, Salate, Eier, Fischgerichte, Topfen. |
Senfkörner |
| kleine getrocknete Samenkörner Senfpflanze, ganz oder gemahlen. Senf ist seit ältester Zeit bekannt als Würz und Heilmittel. Man braucht Senfkörner vor allem für Fischmarinaden und Fleischbeizen, zum Einlegen von Gurken, kleinen Zwiebeln, zum Würzen von scharfen Saucen und zur Wurstzubereitung. Verwendung für Marinaden, Einlegen von Gurken, Herstellung von Senf und zum Beizen. |
Spargel |
| Schon Spartakus liebte "asparagus" (lat.: Spargel). Und die alten Ägypter ließen sich das kostbare "Erdgold" mit ins Grab legen. Der König der Gemüse hat seit 4000 Jahren Tradition. Es gibt vier Sorten: weißen, grünen, violetten und wilden Spargel. Die jungen Sprossen sind sehr kalorienarm (100g: 13 kcal.), wirken blutreinigend und entwässernd. |
Spinat |
| Den Rittern sei Dank! Durch die Kreuzzüge gelangte der Spinat aus dem Orient nach Europa. Es gibt drei Arten: Blattspinat (kleine dunkelgrüne, glatte Blätter), Wurzelspinat (stark gekrauste Blätter) und Wilden Spinat (gekrauste Blätter) - allesamt kräftig im Geschmack. Frischer wie schockgefrosteter Spinat ist besonders reich an Vitaminen C und B, Kalium, Kalzium, Magnesium und vor allem Eisen. Das Blattgemüse bringt verbrauchte Energien schnell zurück. |
Stachelbeere |
| Die Stachelbeere besitzt keine Stacheln, sondern meist buschelige, feine Härchen. Lediglich die Zweige haben Dornen. In ihrer Wildform ist die Stachelbeere schon lange in Europa heimisch. Im 15. Jahrhundert wurde sie zunächst in Klostergärten kultiviert. Es gibt rund 500 Arten. Man unterscheidet grüne, gelbe und rote Stachelbeeren. Der Geschmack ist süß-säuerlich. Schon 150 g Beeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C. |
Stangensellerie |
| Vom Sumpf ins Gemüsebeet: Der Stangensellerie stammt vom wilden Sumpfsellerie, der im Mittelmeerraum beheimatet ist, ab. Verwendet werden nur die langen, fleischigen und gerippten Blattstiele, die knackig frisch sein sollten. Die grünen Stängel, auch Bleichsellerie genannt, sind kalorienarm und zeichnen sich durch ihren Kalium- und den für Gemüse recht hohen Kalziumgehalt aus. Stangensellerie kann sowohl roh als auch gekocht gegessen weden. |
Sternanis |
| Getrocknete Samen, ganz oder gemahlen. Er duftet wie unser Anis, aber sein Aroma und Geschmack sind voller, feuriger und schwerer. Er wird auch für Gebäcke – vor allem für Weihnachtsbäckerei- verwendet. Fruchtmus, Puddings und Kompotte schmecken noch besser, wenn man Sternanis mitverwendet. Im schwarzen Tee und in heißen Getränken entfaltet der Sternanis sein süßlich würziges Aroma. Verwendung für Weihnachtsgebäck, Kompott, Grog, Punsch. |