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K


Kapern
In Essig oder Salzwasser eingelegte Blütenknospen.

Kapern sind die Blütenknospen des Kapernstrauches, die frisch verzehrt oder in Öl, Essig oder Salz eingelegt werden. Kapern eignen sich für viele verschiedene Gerichte , wie vor allem für diverse kalte und warme Saucen und auch Mayonnaisen. Sie werden auch gerne zu Kartoffelsalat, Heringsalat, Aufstriche und zu Fleisch, Fisch und Geflügel hinzugegeben.

Verwendung für Saucen, Fleisch- u. Fischgerichte, Salate, Eier.

Kardamon
Getrocknete Früchte bzw. Samen, getrocknet oder gemahlen.

Das überaus feine und charakteristische Aroma und der süßliche, kräftige und an Eukalyptus erinnernde Geschmack macht Kardamon zu einem sehr beliebten Gewürz für Brot, Backwaren (Lebkuchen) und Süßspeisen. Außerdem ist Kardamon in Wurstgewürzmischungen und in vielen Curry-Pulvermischungen zu finden. Mit Kardamon kann man Lammfleisch, Wildgerichte und Pasteten, sowie Schweine und Rindfleisch verfeinern.

Verwendung für Bäckereien, Lebkuchen, Fleisch- u. Wildpasteten, Lammgerichte.

Karfiol
Der Karfiol ist im Mittelmeerraum beheimatet und wird bei uns seit dem 16. Jahrhundert kultiviert. Der Kopf kann fußballgroß werden. Die festgeschlossenen Röschen werden von dicht anliegenden grünen Blättern umrahmt. Der grüne Karfiol besitzt mehr Karotin (gut für die Sehschärfe) und Vitamin C als sein weißer Bruder.

Karotte
Die knackige, orange Erdfrucht strotzt nur so vor Vitalstoffpower: Kein anderes Gemüse liefert soviel Provitamin A. Außerdem enthält die Rübe reichlich Vitamin C und E, Eisen und Jod sowie Karotin, das gut für die Augen ist. Das Provitamin A kann nur vom Körper aufgenommen werden, wenn die Karotte mit Butter oder Öl zubereitet wird. Die Ur-Karotte ist übrigens weiß. Ihre orange-leuchtenden Nachfahren wurden erst im 17. Jahrhundert in den Niederlanden gezüchtet.

Kümmel
Braune Früchte (Samen) ganz oder gemahlen.

Kümmel riecht angenehm süßlich und gibt den Speisen einen etwas derb-würzigen Geschmack. Der Kümmel entwickelt beim Kochen eine besonders verdauungs-fördernde Wirkung die schwere Speisen auch für empfindliche Mägen bekömmlich macht. Mit Kümmel würzt man Weiß-, Rot- und Sauerkraut, Gemüsesuppen, Roten Rübensalat, Wurstsalate, Schweinsbraten, Lammfleisch, Käsegerichte und Brot.

Verwendung für Brot, Kleingebäck, Sauerkraut, Fleisch- und Kartoffelspeisen.

Kerbel
Blätter frisch oder getrocknet.

Zarte, gefiederte Blättchen, die eine starke Ähnlichkeit mit Petersilie aufweisen. Kerbel hat ein anisartiges Aroma. Man verwendet ihn frisch und möglichst ohne zu erhitzen. Er passt ausgezeichnet in Frühlingsaufstriche, zu Fisch, Geflügel, Suppen, Saucen und Eierspeisen.

Verwendung für Suppen, Saucen, Salate, Eierspeisen.

Kirsche
Die Kirsche gehört zum Steinobst. Es gibt die zwei Geschwisterpaare Weichseln und Kirschen: Die Weichsel stammt von alten Wildformen aus Eurasien ab. Die Heimat der Kirsche ist Vorderasien und Südosteuropa. Weichseln wirken durch ihre sekundären Pflanzenstoffe entgiftend und entzündungshemmend. Kirschen kräftigen durch ihren hohen Farbstoff- und Vitamin-C-Gehalt das Bindegewebe und sorgen für schöne Haut.

Knoblauch
Das typische Aroma der Mittelmeerküche. Wirkt als natürliches Antibiotikum desinfizierend, stärkt die Darmflora, senkt hohen Blutdruck und den Cholesterinspiegel und wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose.

Kohl
Eigentlich stammt er aus dem warmen Italien. Dabei mag´s der Kohl auch gerne frostig: Er ist die einzige winterfeste Kohlkopfart. Seine etwas kraus-gewellten, dunkelgrünen Blätter öffnen sich nach oben wie eine Blüte. Damit die Vitalstoffe (u.a. Vitamin C, Eisen, Ballaststoffe) nicht verloren gehen, sollte man den knackigen Kohl nur bissfest dünsten und mit Kümmel, Fenchel- oder Dillsamen würzen.

Kohlrabi
In Österrech war der Kohlrabi schon im Mittelalter beliebt. Der runde bis platt-runde Kohlrabi hat einen süßlichen, fast nussigen Geschmack. Schon eine halbe Knolle deckt den Tagesbedarf an Vitamin C. Das Stängel-Gemüse ist reich an Vitamin A und K, Biotin und Folsäure sowie an Magnesium, Calcium und Selen. Die Kohlblätter sollten mitverzehrt werden, da sie die meisten Vitamine bieten.

Kohlsprossen
Erst vor etwa 100 Jahren wurden die Kohlsprossen in der Nähe von Brüssel gezogen. Man nennt sie deshalb auch Brüsseler Sprossen. Die walnussgroßen Röschen sind hell- bis dunkelgrün und entgegen landläufiger Meinung keine Mini-Kohlköpfe. Die Triebknospen der Kohlpflanze besitzen extrem viel Vitamin K, aber auch Vitamin E, Calcium und Eisen.

Kopfsalat
"Da haben wir den Salat!" - eine missfällige Äußerung, die diesem Gemüse nicht gebührt. Der gesunde Kopfsalat gehört zur Gruppe der Salatpflanzen, die einen mehr oder weniger geschlossenen Kopf besitzen. Es gibt weit über 100 Sorten, die alle reich an Mineralstoffen und Provitamin A sind. Die gewellten Blätter besitzen einen saftig-milden, aber eher neutralen Geschmack. Die Urform des Kopfsalates haben schon in der Antike die Ägypter genossen. In Mitteleuropa wurde das kalorienarme Gemüse erst 800 n. Chr. angebaut.Kopfsalat

Koriander
Gelblichbrauner Samen, ganz, geschrotet oder gemahlen.

Koriander gibt es ganz oder gemahlen. Ganze Korianderkugeln verwendet man zum Einlegen von Essiggurken und roten Rüben, zu Fischmarinaden und Fleischbeizen wird er ebenfalls zugesetzt. Mit gemahlenem Koriander würzt man Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen, Honigkuchen und Brot. Koriander gilt heute noch immer als Arznei gegen Magen- und Darmbeschwerden.

Verwendung für Wildgerichte, Brot, Lebkuchen.


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