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Basilikum
Blätter, frisch oder getrocknet und gerebelt.

Eines der wichtigsten Kräuter der italienischen Küche. Es passt hervorragend zu Tomaten, Melanzani, Paprika, Zucchini und Käse. Es wird auch zum Aromatisieren von Olivenöl verwendet. Basilikum wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und entkrampfend auf den Magen- und Darmbereich.

Verwendung für Salate, Suppen, Pizza, Italienische Speisen.

Beifuß
Blätter, frisch oder getrocknet.

Beifuß, ein Verwandter des Wermuths, hat einen frisch-würzigen, leicht bitteren Geschmack. Früher wurden diesem Kraut magische Kräfte zugeschrieben. Beifuß ist ein ideales Würzkraut für alle fetten Gerichte. Mitgekocht macht Beifuß schwere Speisen bekömmlicher, da er allen empfindlichen Mägen gut tut. Deshalb wird empfohlen Beifuß zum Aal, zu Schmalz, Schweinefleisch, Wild, zu Gänsen und fetten Saucen zu verwenden. Als Würze eignet er sich auch hervorragend für Eintöpfe.

Verwendung für Braten (Gänse, Enten, Schwein), Suppen, Saucen.

Birne
Die Birne gehört zu den ältesten Obstsorten. Hierzulande ist das dickbäuchige Kernobst seit 4000 Jahren bekannt. Seine Urheimat ist der Kaukasus. Die Römer brachten sie nach Mitteleuropa. Es gibt rund 5000 verschiedene Sorten. Der Geschmack reicht von süß-aromatisch bis säuerlich-frisch. Aufgrund ihres hohen Wasser- und Kaliumgehaltes wirkt die Birne hilfreich bei Nieren- und Blasenproblemen. Sie gilt als blutbildend und wachstumsfördernd. Ein Tipp: ungespritzte Schale mitessen, denn in ihr stecken die meisten Vitamine.

Bohne
Die Gartenbohne wurde schon 4000 v. Chr. in den Anden angebaut. Im Zuge der Entdeckung Amerikas im 16. Jahrhundert kam sie nach Europa. Die Prinzessbohne ist eine junge, ganze Bohne mit dünnen Kernen. Die fleischige, rundhülsige Buschbohne wird als Brechbohne verwendet. Die Stangenbohne eignet sich als Schnittbohne gut für Eintöpfe. Das beruhigend wirkende Hülsengemüse ist sehr eiweißreich, enthält viel Vitamin C und Calcium sowie giftiges Phasin, das beim Kochen zerstört wird.

Bohnenkraut (Pfefferkraut)
Stengel und Blätter, frisch oder getrocknet.

Es handelt sich um ein stark unterschätztes Kraut mit herb-pfeffrigem, leicht scharfem Geschmack, ideal zu schweren Fleisch- und Gemüsegerichten (Bohnen), aber auch zu Fisch und Geflügel. Es wächst eifrig in jedem Kräutergarten.

Verwendung für Gurken- und Bohnensalat, Erbsen- und Bohnengemüse, Suppen, Saucen.

Borretsch (Gurkenkraut)
Das klassische Gurkenkraut wird auch gerne als Füllung für Ravioli oder zum Grünfärben von Teigwaren verwendet. Borretsch nur frisch verwenden, da sich die Blätter wegen des hohen Wassergehaltes nicht zum Trocknen eignen. Enthält viel Kalium und Vitamin C, wirkt herzstärkend und lindernd bei rheumatischen Beschwerden.

Verwendung für Blatt-, Gurkensalat, Kräuterdips, Suppen, Gemüse.

Broccoli
Broccoli ist der kleine Bruder vom Karfiol und kommt aus Kleinasien. Auf seinen verzweigten, grünen Stielen sitzen bläulich-grün schimmernde Blütenknospen. Es gibt Sorten mit gelben, violetten, weißen und grünen Köpfen. Broccoli schmeckt leicht nussig und nicht so aromaintensiv wie Karfiol. Er ist reich an Eisen, enthält 30 mal soviel Provitamin A wie Karfiol und sein Vitamin C-Gehalt kann sich durchaus mit dem der Paprika messen.


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