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Majoran
Hat ovale, samtige Blättchen mit kräftig aromatischem Duft. Der herbe Geschmack passt gut zu deftigen Gerichten mit Fleisch (Faschiertem), Innereien, gebratener Ente und Gans, aber auch zu Kartoffelsalat. Er kann mitgekocht und gebraten werden.

Verwendung für Fleischspeisen, Suppen, Faschiertes Kartoffelgerichte, Leber.

Marille
Die Marille liebt die Wärme: Je mehr Sonne, desto aromatischer die Frucht. Sie gehört zu den Steinfrüchten, besitzt eine samtartige Haut und hat eine hellgelbe bis orange-gelbe Schale. Die Marille stammt aus China und hat von dort über das Kaspische Meer ihren Weg nach Mitteleuropa gefunden. Sie besitzt viele Mineralstoffe, Vitamin C und Karotin sowie Apfel- und Zitronensäure.

Melanzani
Die Melanzani hat den Spitznamen Eierfrucht. Denn die asiatische, weiße Urform dieses Nachtschattengewächses hat die Form eines Eies. Heute sind die kultivierten Früchte meist keulenförmig, aber es gibt sie auch in ovaler, runder und gurkenähnlicher Form. Von ihrem Ursprungsland Indien eroberte sie China, Arabien, Afrika, Europa und Amerika. Die blutbildende und entwässernde, exotische Frucht wird mit Schale zubereitet, da in ihr viele Vitamine und Mineralstoffe stecken.

Minze
Ist eines der ältesten und verbreitetsten Kräuter. Wird für gefülltes Gemüse und Fischgerichte verwendet, gibt aber auch Joghurt, Tee und kalten Getränke eine kühle Note.

Verwendung für Obstsalate, Minzsauce, Salate, Karotten, Bohnen.

Mirabelle
Die Mirabelle ist ein Mitglied der Pflaumen-Großfamilie, die rund 2000 Mitglieder zählt. Sie ist kugelrund und so groß wie ein Tischtennisball. Sie hat eine orange-gelbe bis rötlich-gelbe Farbe. Aus Kleinasien stammend wurden bereits 500 v. Chr. Mirabellen-Bäume gepflanzt. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Frucht von Frankreich nach Österreich gebracht. Die Mirabelle hat ein festes, süßes bis süß-säuerliches Fruchtfleisch. Sie besitzt ein breites Spektrum an Vitamin C und B sowie viel Fruchtzucker.

Muskat
Die Muskatnuss ist nicht die Frucht des Muskatbaums, es sind die Samenkerne der Früchte, die Ähnlichkeit mit unseren Aprikosen haben. Muskat in der Küche wird durch sein süßlich warmes Aroma gerne bei Spinat, Kohl, Kartoffelgerichten, Reis- und Nudelgerichten, Suppen, Saucen, Kalb, Geflügel und Fisch verwendet. Glühwein, Rotweinpunsch und Teepunsch schmecken noch besser, wenn sie durch eine Prise Muskat verfeinert werden.

Verwendung für Suppen, Saucen, Kartoffelgerichte, Fleisch- u. Käsegerichte.

Muskatblüte (Macis)
Nicht die Blüte – wie der Name vermuten lässt- sondern der getrocknete Samenmantel der Muskatnuss heißt Macis oder Muskatblüte.

Die Muskatblüte schmeckt angenehm aromatisch, leicht bitter, aber der Geschmack ist noch zarter und milder als bei der Muskatnuss. In der Küche kann man alle Gerichte, die das Muskatnussaroma vertragen auch mit Muskatblüte abschmecken. Spezielle Muskatblütengerichte sind: Feine Bouillons, Pasteten, Gemüse, Topfenspeisen, Bratkartoffel und Kompotte.

Verwendung für Lebkuchen, Gebäck, Pastetengewürz.


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